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Entscheidung
aus Liebe zu Elena
Es gab aber einen viel tieferen Grund, warum wir begannen, uns ernsthaft
Gedanken zu machen Sanlúcar wieder zu verlassen: Elena.
Wir hatten bei unserer Ankunft in Spanien gedacht, dass die Sprachbarriere
kein Problem darstellen würde. Man sagt ja so schön: "Kinder
lernen schnell".
Die Wirklichkeit sah aber anders aus. Sicherlich kam erschwerend hinzu,
dass Elena spät begonnen hatte zu sprechen und nun praktisch zwei
Sprachen parallel lernen musste. Auch war es so, dass man als Deutsche
zwar freundlich und offen behandelt wird, aber mit einer gewissen Distanz.
So kam es immer häufiger vor, dass Elena isoliert und tränenüberströmt
auf dem Spielplatz stand.
Alle unsere Bemühungen sie zu integrieren,
über den Kindergarten, die Tanzschule oder private Kontakte scheiterten.
Viele Eltern versprachen vorbeizukommen mit ihren Kindern, aber es
wurde nie etwas daraus. Das berühmte "mañana" (= morgen!)
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Wir
waren regelrecht ratlos und merkten, wie die Distanz zu
anderen Kinder nicht geringer, sondern immer größer wurde.
Elena lebte wie in einer Festung.
Eines Tages kam dann der Moment, als wir uns eingestanden,
dass wir mit diesem Gefühl nicht länger leben wollten. Und
obgleich jede Vernunft dagegen sprach, über einen Umzug
nachzudenken (immerhin hatten wir die Villa
gekauft und würden sie wieder verkaufen müssen) taten wir es
und gingen die ersten Schritte. |
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